Status Quo

Altbewährt und dennoch neu

Der Gedanke der Personalisierten Medizin ist nicht neu. Tatsächlich haben sich Ärzte schon seit jeher bemüht, Patienten mit Medikamenten zu helfen, die auf ihre Diagnose zugeschnitten ist.
Bis in die 90er Jahre war eine einheitliche Behandlung der Status quo. 1984 wurde von US-Forschern erstmals ein HER2/neu-Rezeptor entdeckt, der 1998 zur ersten maßgeschneiderten Therapie für HER2-Brustkrebs führte.

Mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Jahr 2003 wurde der Weg für die moderne Personalisierte Medizin geebnet. Besonders die Onkologie steht seit dem Jahrtausendwechsel im Zentrum der Forschung. Für Brust-, Haut- und Lungenkrebsformen wurden bereits zahlreiche personalisierte Therapiekonzepte entwickelt und sind damit für Betroffene verfügbar. Aber auch in anderen Anwendungsgebieten wie etwa Alzheimer, Morbus Crohn oder geografische Atrophie wird intensiv an neuen personalisierten Lösungen geforscht.

Die zielgerichtete Therapie hat sich seitdem zunehmend etabliert. Das zeigt sich auch im rapiden Wachstum entsprechender Medikamentenzulassungen.

Die Grafik zeigt: Die Zahl der durch die US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassenen personalisierten Medikamente (nur in Verbindung mit einem Gentest):

More Than 20 Percent of New Molecular Entities Approved by FDA in Each of Past Three Years are Personalized Medicines (Quelle: Personalized Medicine Coalition):

Heute sind wir soweit, dass wir in vielen Bereichen Patienten aufgrund modernster Diagnoseverfahren mit zielgerichteten Therapien versorgen können. Aber das ist nicht das Ende der Entwicklung – die Zukunft wird maßgeblich durch Big Data bzw. die intelligente Nutzung, die Big Data letztlich zu Smart Data macht, bestimmt sein.

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